Zweistündiger Warnstreik bei Kannegießer Aue

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Bei Kannegiesser Aue hat sich der Tarifkampf zugespitzt. Schon im September hatte die IG Metall das Unternehmen zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Bis jetzt ohne Erfolg.

Mehr als 30 Jahre nach der Wende wollen die Beschäftigten bei Kannegiesser Aue endlich eine Angleichung an die Arbeitsbedingungen der Kollegen im Westen. Ein Ziel ist daher die Anerkennung des Flächentarifvertrags der sächsischen Metall- und Elektroindustrie. Bis dato weigert sich das Unternehmen, hieß es von der IG Metall. Das hat die Belegschaft am Dienstag mit dem ersten Warnstreik in der Geschichte des Standorts quittiert. Für zwei Stunden wurde die komplette Produktion zum Erliegen gebracht.

Kannegiesser ist Weltmarktführer für Industriemangeln.) (Neben dem Hauptstandort in NRW gibt es weitere sechs Standorte, davon einen in Großbritannien und einen in den USA.