• Kunden in einem sächsischen Einkaufszentrum (Archivbild)

Sachsen plant keine 2G-Regel für Einzelhandel

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Sachsen plant im Rahmen der neuen Corona-Schutz-Verordnung kein generelles 2G-Optionsmodell, wonach nur Genesene und Geimpfte Zugang zu bestimmten Einrichtungen und Angeboten haben können. Die „Leipziger Volkszeitung“ hatte berichtet, dass die Staatsregierung darüber diskutiert, ob die 2G-Regel auf den Einzelhandel ausgeweitet werden soll. Das Sozialministerium stellt klar, dass für den Zugang zu Geschäften des Einzelhandels, Supermärkten und Einkaufszentren weiterhin die jeweiligen Hygienekonzepte mit der Pflicht zum Tragen einer medizinischen Mund-Nase-Bedeckung gelten.

Eine mögliche 2G-Regel wird für folgende Bereiche diskutiert

1.      für den Zugang zur Innengastronomie,
2.      für die Teilnahme an Veranstaltungen und Festen in Innenräumen,
3.      für die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen und Prostitution,
4.      für den Sport im Innenbereich,
5.      für den Zugang zu Hallenbädern und Saunen aller Art,
6.      für den Zugang zu Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Innenbereich,
7.      für den Zugang zu Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmestellen im Innenbereich,
8.      für die Teilnahme an touristischen Bahn- und Busfahrten, auch im Gelegenheits- und Linienverkehr,
9.      für den Zugang zu Diskotheken, Clubs und Bars im Innenbereich.

Für diese Angebote wird bislang bei Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 35 eine Impf-, Genesenen- oder negativer Testnachweis benötigt. Zusätzlich soll das Optionsmodell auch bei Großveranstaltungen bis zu einer maximalen Besucherzahl von 5.000 Personen wählbar sein.

Das Anhörungsverfahren sowie dessen Auswertung zur neuen Corona-Schutz-Verordnung ist noch nicht abgeschlossen. Die endgültigen Regelungen werden nach Beschluss der Staatsregierung im Anschluss an die Kabinettssitzung am Dienstag, dem 21. September vorgestellt.