• Mit dem Großforschungszentrum soll auch nach dem Kohleausstieg das Jobwachstum in der Region vorangetrieben werden

Wettbewerb für neue Großforschungszentren gestartet

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Die Pläne für die Ansiedlung von zwei großen Forschungszentren in den ostdeutschen Braunkohlerevieren werden in diesem Jahr mehr Gestalt annehmen. Das bestätigte ein Sprecher des Sächsischen Wissenschaftsministeriums. Noch bis Ende März läuft ein Wettbewerb, bei dem Ideen für die neuen Einrichtungen eingereicht werden können.

Eines der beiden Großforschungszentren in Ostdeutschland soll bei uns in der Lausitz eingerichtet werden - ein weiteres in der Region Leipzig. Dafür können sich nun Forschungsgemeinschaften, Hochschulen und theoretisch auch Einzelpersonen mit zukünftigen Vorschlägen bewerben. Eine Jury werde die Ideenskizzen auswählen, aus denen anschließend konkretere Konzepte entstehen sollen. Mit dem Großforschungszentrum sollen auch nach dem Kohle-Ausstieg die Jobs in der Region gesichert werden.

Bund und Land stellen dafür insgesamt 340 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.