“Warming Stripes” auf Sachsenbrücke eingeweiht

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Auf der Sachsenbrücke wurden am Samstagnachmittag die “Warming Stripes” eingeweiht. Das Bündnis "Leipzig fürs Klima" hat sie in der vergangenen Woche auf der Brücke im Clara-Zetkin-Park aufgemalt.

74 Meter lange und 6 Meter breite Streifen in Blau- und Rottönen sollen auf der Leipziger Sachsenbrücke auf den fortschreitenden Klimawandel aufmerksam machen. Die "Warming Stripes" sind ein unübersehbares Zeichen für das Engagement der Leipziger Zivilgesellschaft für den Klimaschutz. Und sie erinnern daran: Es gibt keine Zeit zu verlieren, sagte Sachsens Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) anlässlich der Einweihung. Er übernimmt die Schirmherrschaft für die Streifen.

Günther erinnerte an die Folgen, die der Klimawandel bereits für Sachsen habe. "Drei Dürrejahre in Folge haben den Wald in nie gekannter Weise geschädigt. Die Dürre hat Brunnen versiegen und Gewässer austrocknen lassen", sagte Günther. Im letzten Sommer habe das Hochwasser allein in Sachsen Schäden in dreistelliger Millionenhöhe angerichtet.

Das Warnbild "Warming Stripes" basiert auf einem Modell des Wissenschaftlers Ed Hawkins. Ein Farbspektrum aus blauen und roten Streifen zeigt, wie sehr sich die Erde in den letzten Jahrzehnten erwärmt hat. Damit wollen die Umweltaktivistinnen und -aktivisten auf die rasant fortschreitende Erderwärmung aufmerksam machen. Diese Farbstreifen wurden in den letzten Wochen aufgemalt. Sie sollen auf die fortschreitende Erderwärmung aufmerksam machen.

Das Bild basiert auf einem Modell vom Wissenschaftler Ed Hawkins. Blaue und rote Streifen übersetzen, wie sich die Erde in den letzten Jahrzehnten erwärmt hat und weiter erwärmen wird. Ins Leben gerufen wurde das Projekt vom Umweltbündnis “Leipzig fürs Klima”. (mit dpa)