Vorzeitige Impfung von Landrat Vogel kein Dienstvergehen

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Die vorzeitige Corona-Impfung von Landrat Frank Vogel hat keine dienstrechtlichen Folgen. Die Staatsanwaltschaft hätte keine Anhaltspunkte, die den Verdacht eines Dienstvergehens rechtfertigten, teilte die Landesdirektion am Freitag auf Anfrage mit.

Im Februar war bekannt geworden, dass Vogel geimpft wurde, obwohl er nicht zur Bevölkerungsgruppe mit der höchsten Priorität gehörte. Das war damals Voraussetzung. Es wurde deshalb wegen des Verdachts der Vorteilsannahme ermittelt.

Vogel hatte sich entschuldigt und zugleich beteuert, die Impfung nicht gefordert zu haben. Mitte Januar habe er die Anfrage erhalten, ob er seine Eltern, die nicht mehr selbst mobil sind, zum Impfzentrum begleite. Vor Ort sei auch ihm die Impfung angeboten worden, er nahm an.