Viele Klinikeinweisungen von Covid-Patienten: Vorwarnstufe erreicht

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Sachsen hat die Vorwarnstufe der Corona-Schutz-Verordnung erreicht. Die Belastungsgrenze der belegten Betten auf Normalstation wurde an fünf aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, teilte das Sozialministerium mit.

Damit treten ab Freitag verschärfte Kontaktbeschränkungen in Kraft. Dann dürfen sich nur noch zehn Menschen treffen, die aus unterschiedlichen Haushalten stammen dürfen - privat und im öffentlichen Raum. Unter 14-Jährige, Genesene und Geimpfte werden bei den zehn Personen nicht mitgezählt. Ausnahmen gelten auch für therapeutische Angebote, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrveranstaltungen und Prüfungen.

Sogenannte landestypische Veranstaltungen sind auch während der Vorwarnstufe weiterhin möglich. Ausnahmen von der 3G-Regelung, der Maskenpflicht und der Kontakterfassung bei mehr als 1000 Besuchern zur gleichen Zeit können aber nur gemacht werden, wenn eine Aufteilung der Veranstaltung in Flanier- und Verweilbereiche erfolgt. In den Verweilbereichen dürfen jedoch nicht mehr als 1000 Menschen gleichzeitig anwesend sein.

Die Vorwarnstufe gilt, wenn an fünf aufeinander folgenden Tagen auf den Normalstationen der Krankenhäuser mehr als 650 Covid-19-Patienten und auf den Intensivstationen mehr als 180 Covid-19-Patienten liegen. Am Mittwoch waren 920 Betten auf Normalstation belegt, bei den Intensivbetten waren es 224. Wenn die Zahl der Covid-19-Patienten an fünf aufeinanderfolgenden Tagen bei 1300 auf den Normalstationen beziehungsweise 420 auf den Intensivstationen erreicht wird, gilt dies als Überlastungsstufe, die weitere Einschränkungen auslöst.

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