• In der 33. Grundschule am Schilfweg sollen ab Herbst die Schüler lernen.

  • Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren - so soll das Gebäude aussehen.

Viel Geld für Dresdner Schulen benötigt

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Dresden will kräftig in seine Schulen investieren – doch dafür werden bis 2032 eine Milliarde Euro benötigt. Pro Jahr wären also 100 Millionen Euro notwendig, sagte uns Bildungsbürgermeister Jan Donhauser. Nur dann können alle Ziele erreicht werden, wie dringend benötigte Sanierungen oder auch Neubauten.

Ohne Fördermittel vom Land Sachsen ist dieser ehrgeizige Plan aber kaum umsetzbar. Ob das Geld für Schulen überhaupt zur Verfügung stehen kann, sei von vielen Facetten abhängig. Auch der Haushalt oder die Entwicklungen auf dem Weltmarkt wirken sich auf die möglichen Investitionen aus.

Dabei wird in Dresden aktiv gebaut, wie zum Beispiel die neue 33. Grundschule auf dem Schilfweg in Dobritz. Im Herbst sollen die ersten Schüler hier lernen können. Zugleich liegt der Stadt der Bau von Turnhallen sehr am Herzen. Denn der Sportunterricht sei wichtig, so Jan Donhauser, damit die Kinder vielleicht auch in ihrer Freizeit zu Vereinen finden. "Wer weiß, vielleicht tragen sie auch dazu bei, dass wir wieder eine gewisse Elite in Dresden heran bilden, die auch Medaillen holt."

Beispielsweise können die Schüler der 120. Grundschule seit Anfang Juni in der neuen Sporthalle trainieren. Für das BSZ Altroßthal soll schon bald eine Halle modernisiert werden. Und auch in der Prohliser Schule für Lernförderung entsteht eine neue Halle. Eines der größten Projekte ist aber die Vierfeldsporthalle am Standort Boxberger Straße. Auch die Handballer vom HSV sollen dort künftig trainieren - doch bis die Bauarbeiten beendet sind, dauert es noch einige Jahre.