• Foto: Symbolbild Redaktion

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Verdächtige Gegenstände stoppen Bauarbeiten

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Bei Bauarbeiten auf einem Gelände an der Jakobstraße auf dem Sonnenberg in Chemnitz sind am Donnerstagmorgen mögliche metallische Gegenstände gefunden worden. Die Voruntersuchungen auf der Baustelle wurden daraufhin aus Sicherheitsgründen eingestellt, teilte die Stadt mit. Jetzt wird geprüft, ob es sich eventuell um einen Sprengkörper aus dem 2. Weltkrieg handelt.

Bis diese Untersuchungen abgeschlossen sind, finden keine Bauarbeiten statt. Für die Anwohner besteht keine Gefahr, heißt es aus dem Rathaus. Die Stadt entwickelt jetzt einen Plan für den Fall, wie evakuiert werden kann, sollte es sich bei den metallischen Gegenständen um eine Bombe aus dem 2. Weltkrieg handeln. Sobald dieser abgestimmt vorliegt, will die Stadt ausführlich informieren.

Auf dem Gelände an der Jakobstraße, oberhalb der Bunten Gärten, soll eine neue Grundschule gebaut werden. Bevor es im Sommer richtig losgeht, untersucht zunächst der Kampfmittelbeseitigungsdienst den Boden nach möglichen Blindgängern. Dabei werden in kurzen Abständen tiefe Bohrungen vorgenommen. Neben der Schule wird auch eine Sporthalle gebaut. Beides soll schon im nächsten Jahr fertig ein, 18 Millionen Euro will die Stadt in das Neubaupropjekt investieren.