• Der 49-Jährige wurde zu einer Haftstrafe von acht Jahren verurteilt. © Elioney Cova

    Der 49-Jährige wurde zu einer Haftstrafe von acht Jahren verurteilt. © Elioney Cova

8 Jahre Haft für Regenbogenhaus-Bewohner, der seine Lebensgefährtin erwürgt hat

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Der Angeklagte im Regenbogenhaus-Prozess muss ins Gefängnis. Das Landgericht Zwickau verurteilte den 49-Jährigen am Mittwoch zu acht Jahren Haft und bescheinigte ihm eine verminderte Schuldfähigkeit. Er hatte im Mai seine Lebensgefährtin erwürgt, mit der ihn eine Hassliebe verbunden habe, so der Richter.

Zwei Jahre muss der Mann absitzen, dann wird er weitere zwei Jahre wegen seiner Alkoholsucht in einer geschlossenen Entzugsklinik untergebracht. Danach könnte er freikommen. Berechnungen hatten ergeben, dass der Beschuldigte zur Tatzeit wohl vier Promille hatte.

Verurteilt wurde er wegen Totschlags, nicht wegen Mordes, wie es die Staatsanwaltschaft gefordert hatte. Das Opfer besaß 3.000 Euro Bargeld, auf die es der Täter aber nicht abgesehen hatte, so die Urteilsbegründung. Damit fehle das Mordmerkmal Habgier.  

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Gerichtssprecher Altfrid Luthe