Umfrage: Wie meistern Familien die Pandemie?

Zuletzt aktualisiert:

Die Familien in Sachsen müssen seit Beginn der Corona-Pandemie extreme Herausforderungen meistern. Wie sie damit umgehen, wird jetzt von der Evangelischen Hochschule Dresden erforscht. Die Hochschule hat gemeinsam mit dem Freistaat eine wissenschaftliche Umfrage gestartet. Sie soll den Familien endlich eine Stimme geben und auch mögliche Konflikte näher beleuchten. Sowohl Eltern als auch Kinder können sich an der Umfrage beteiligen, natürlich anonym. Die Fragebögen gibt es ab sofort online.

"Es darf nicht immer nur über Familien gesprochen werden, sondern Familien müssen selbst zu Wort kommen. Wir gehen mit unserem digitalen Fragebogen ab sofort an den Start und möchten von Familien in Sachsen erfahren, wie es ihnen genau geht und ihnen eine Stimme geben", sagt Projektleiterin Prof. Dr. Nina Weimann-Sandig vom Zentrum für Forschung, Weiterbildung und Beratung an der Evangelischen Hochschule Dresden. Familie ist nicht gleich Familie, die unterschiedlichen Familienformen sind seit Beginn der Corona-Pandemie unterschiedlich stark belastet. Auch dies möchte der Fragebogen abbilden.

Und: nicht nur Eltern leiden unter der Corona-Situation, sondern in erster Linie auch Kinder. Deshalb gibt es neben der Elternbefragung auch eine Kinderbefragung. Kinder ab 10 Jahre sowie Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre haben die Chance ganz klar zu sagen, wie es ihnen derzeit geht und wo sie Unterstützung brauchen. Beide Fragebögen, die nun online zu finden ist, wurden jeweils für Eltern sowie Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (von 10 bis 21 Jahre), die zusammen in einem Haushalt leben, extra für diese Familienbefragung entwickelt.

"Wir möchten wissen, wie die Familien durch die Krise gekommen sind, wer oder was ihnen geholfen hat, und welche Unterstützung sie nun noch weiterhin benötigen", erklärt die Soziologin.

Hier geht es zum Fragebogen für Eltern.

Hier geht es zum Fragebogen für Kinder.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.