• Einrichtungsleiter Sebastian Brückner und Ingo Reichel, Kreisvorstand der Johanniter, im Toberaum von Lacrima.

Trauerzentrum für Kinder in Zwönitz eröffnet

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In Zwönitz ist am Donnerstag offiziell ein Trauerzentrum für Kinder eingeweiht worden. Die Einrichtung der Johanniter heißt Lacrima – das lateinische Wort für Träne. Es ist die zweite Einrichtung dieser Art in Sachsen.

Sie bietet Kindern eine Trauerbegleitung an. Dafür steht ein Kreativraum zum Malen, Basteln und Kochen zur Verfügung. Im Sportraum mit Boxsack, Tischkicker und Trommeln können Aggressionen abgebaut werden. Wer in der Trauarbeit eine Auszeit braucht, kann sich in einen Ruheraum zurückziehen.

Auch für die Eltern gibt es einen Gemeinschaftsraum. Dort können sie sich untereinander austauschen und werden ebenfalls von Ehrenamtlichen betreut. Die Betreuer beraten auch zu Therapie- und Kurmöglichkeiten.

Wenden kann sich jeder an das Trauerzentrum. Die Angebote sind kostenfrei. Lacrima ist ein rein aus Spenden finanziertes Projekt. Auch die Einrichtung der Räume wurde aus Spenden finanziert.

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Reporterin Sindy Einhorn war zur Einweihung des Zentrums in Zwönitz dabei