Tank-Tourismus nach Tschechien hält sich in Grenzen

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Der Tank-Tourismus an der deutsch-tschechischen Grenze in Sachsen hält sich bislang in Grenzen. An keinem der Grenzübergänge komme es derzeit zu Beeinträchtigungen, teilte die Bundespolizeidirektion Pirna am Dienstag auf Anfrage mit. An den grenznahen Tankstellen sei teilweise ein erhöhtes Verkehrsaufkommen beobachtet worden - aber keine Warteschlangen. Die Kraftstoffpreise an den grenznahen Tankstellen würden gewöhnlich ein höheres Niveau aufweisen als im tschechischen Inland.

Am Dienstag wichen die Kraftstoffpreise auf beiden Seiten der Grenze beträchtlich voneinander ab. Im tschechischen Grenzort Hrensko musste man für einen Liter Diesel umgerechnet 1,35 Euro zahlen, im nahen Bad Schandau waren es knapp 1,58 Euro. Bei Super 95 lagen die Preise bei 1,39 Euro beziehungsweise knapp 1,71 Euro.

Kraftstoff darf nur dann energiesteuerfrei aus einem EU-Mitgliedstaat eingeführt werden, wenn er sich im Tank des Fahrzeuges oder in mitgeführten Reservebehältern befindet. 20 Liter dürfen im Kanister eingeführt werden. (dpa)