• Zwischen Geyersdorf und Mildenau war diese Fichte auf die Fahrbahn gestürzt. © Bernd März

Sturmtief Dragi richtet Schäden an

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Das Sturmtief "Dragi" ist Samstagabend und in der Nacht zu Sonntag über Sachsen hinweggezogen und hat Schäden angerichtet. Menschen wurden nach ersten Informationen nicht verletzt. Im Zwickauer Land und im Vogtlandkreis fiel in einigen Orten zeitweise der Strom aus. In anderen Teilen Sachsens knickten Bäume, Telefonmasten oder Verkehrsschilder um. Mehrere Straßen waren blockiert, Autos wurden beschädigt.

Im Zwickauer Stadtteil Pölbitz stürzte eine Photovoltaikanlage von einem Dach an der Audistraße und beschädigte mehrere parkende Autos. Von einem Autohaus wurde ein Dach teilweise abgedeckt. In Treuen deckte der Sturm das Dach eines Carports ab und beschädigte damit zwei PKW. In Lobsdorf bei Hohenstein-Ernstthal warf der Sturm gleich mehrere Bäume auf die Straße, und in Plauen wurde ein PKW unter einem Baum begraben. An diesem entstand Totalschaden.

Auf der Straße zwischen Geyersdorf und Mildenau im Erzgebirge krachte eine riesige Fichte auf die Straße, wurde auf der Leitplanke in zwei Teile gebrochen. Autofahrer wurden an ihre Weiterfahrt gehindert. Anderswo mussten die Kameraden Äste von den Straßen beseitigen. Bei Crimmitschau stürzte ein Baum in eine Oberleitung der Bahn und brachte den Zugverkehr auf der Strecke Leipzig - Hof zeitweilig zum Erliegen.

Sonntagnachmittag wird mit "Eberhard" das nächste Sturmtief in Sachsen erwartet. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt, dass "Eberhard" an Sturmtief "Friederike" erinnere. Das hatte letztes Jahr im Januar mit ähnlicher Ausdehnung und Zugbahn einen Millionenschaden angerichtet.