• (Symbolbild: dpa)

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Staumauern von Trinkwassertalsperren von innen besichtigen

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Am Samstag veranstaltet die „Landestalsperrenverwaltung Sachsen“ von 9 bis 16 Uhr einen grenzüberschreitenden Tag der offenen Tür - an der Trinkwassertalsperre Rauschenbach im Erzgebirge und auf tschechischer Seite. Zwischen Rauschenbach und der Talsperre Fláje in Böhmen werden Pendelbusse eingesetzt; beide liegen entlang der Flöha. Wer gut zu Fuß ist kann die Strecke auch in etwa 2,5 Stunden erwandern.

Das Besondere ist, dass Besucher die Talsperren von innen besichtigen können. Man kann also durch die Staumauern laufen. Auf beiden Seiten erklären Fachleute in deutscher und tschechischer Sprache, wie das Trinkwasserreservoir funktioniert. Es gibt zweisprachige Filme zu den Talsperren in Sachsen und Böhmen. Außerdem wird ein mobiles Wasserlabor gezeigt und es gibt Bastelangebote für Kinder.

Die Talsperre Fláje wurde zwischen 1951 und 1963 gebaut, die Talsperre Rauschenbach zwischen 1960 und 1968. Aus Fláje werden mindestens 100 Liter Wasser pro Sekunde an die Flöha abgegeben, die dann in die tiefer gelegene Talsperre Rauschenbach fließen.