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So verwandelt man heißes Wasser in eine Eiswolke

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Bei zweistelligen Minustemperaturen hat uns der Winter nun ja doch noch richtig erreicht. Zeit für ein kleines physikalisches Experiment, das funktioniert z. B. in Sibirien oder Alaska bei knackigen Temperaturen richtig gut, könnte jetzt aber auch bei uns klappen.

Man nehme einen Kochtopf mit heißem Wasser, eine freie Fläche und blauen Himmel und eine Kamera, die schöne Zeitlupenaufnahmen macht. Dann einmal kochendes Wasser in die Höhe schleudern und fertig ist eine tolle Eiswolke. Das nennt sich Mpemba-Effekt – der bezeichnet das Phänomen, bei dem unter bestimmten Bedingungen vormals heißes Wasser schneller Eiskristalle bildet als zuvor kaltes Wasser.