• Die Angeklagte hatte auf eine mildere Strafe gehofft. © Frank Vacik

Sekretärin muss wegen Betruges ins Gefängnis

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Eine Frau aus Schwarzenberg hat über Jahre ihre Firma betrogen. Diese Firma macht die Buchhaltung für andere Unternehmen, bucht für diese Unternehmen Millionenbeträge pro Jahr, so dass die Masche der heute 49-Jährigen lange nicht auffiel.

Sie fingierte Rechnungen und strich das Geld selber ein. Insgesamt über 200.000 Euro. In der Verhandlung äußerte die Frau Bedauern. Sie sprach von Geldsorgen, sei allein mit ihren drei Kindern gewesen, habe immer das Beste für die Kinder gewollt und dabei Fehler gemacht.

In einem ersten Prozess war die Frau vom Amtsgericht Zwickau schon zu zwei Jahren und neun Monaten Gefängnis verurteilt worden. Sie ging aber in Berufung. Das Landgericht bestätigte am Mittwoch das erste Urteil.