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Schnelles Urteil nach Diebstahl beim Arbeiter-Samariter-Bund Zwickau

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Das Amtsgericht Zwickau hat am Mittwoch eine 35-jährige Deutsche zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten auf Bewährung verurteilt. Die Täterin hat gestanden, am Dienstag zusammen mit ihrem Lebensgefährten aus den Geschäftsräumen des Arbeiter-Samariter-Bundes in Zwickau-Neuplanitz eine Geldbörse mit 717 Euro Bargeld und ein Mobiltelefon gestohlen zu haben.

Die geschädigte Mitarbeiterin des ASB hatte ihren Arbeitsplatz für kurze Zeit verlassen. Diese Gelegenheit nutzten die Täter, die sich zufällig in der Nähe aufgehalten hatten. Aufmerksamen Zeugen war es gelungen, beide zu verfolgen und zu stellen. Ein Großteil des Geldes und das Telefon konnten sichergestellt werden. Das Urteil ist rechtskräftig.

Der Lebensgefährte der Verurteilten befindet sich wegen der Tat in Untersuchungshaft. Gegen ihn werde ein reguläres Strafverfahren geführt, sagte Staatsanwältin Antje Dietsch. Eine beschleunigte Aburteilung komme wegen des strafrechtlichen Vorlebens des 33-jährigen Deutschen nicht in Frage.