Schneever­wehungen und Glatteisgefahr

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  • Schnee­ver­we­hungen sorgen immer wieder für Probleme, wie hier in Mittel­sachsen. (Foto: Red)

  • Vormit­tags war es noch traum­haft schön an der Elbe (Foto: dpa)

Dresden -Autofahrer in Dresden und Umgebung müssen sich in der Nacht und auch in den nächsten Tagen auf gefähr­liche Straßen­ver­hält­nisse einstellen. Der Deutsche Wetter­dienst veröf­fent­lichte eine amtliche Warnung vor Sturm­böen für das Osterz­ge­birge. Aber auch im Raum Dresden, Meißen und in der Lausitz gibt es immer wieder Schnee­ver­we­hungen.

Die Straßen zwischen Berggie­ßhübel und Gersdorf, Rückers­dorf und Oberot­ten­dorf, zwischen Liebenau und Fürsten­walde sowie Liebenau und Breitenau waren gesperrt oder nicht passierbar, ebenso in Schwei­zer­mühle. Gesperrt war auch die Strecke zwischen Pretz­schen­dorf und Beerwalde.

Auch bei Rabenau wurde die Straße zwischen Borlas und Spech­tritz komplett mit Schnee zugeweht. Schnee­ver­we­hungen machen auch Autofah­rern in Klipp­hausen und bei Döbeln zu schaffen.

Probleme gab es auch auf der S58 zwischen Weixdorf und A13-Auffahrt Marsdorf durch Straßen­glätte, ein querste­hender LKW sorgt für Verkehrs­be­hin­de­rungen, teilte am Nachmittag der Verkehrs­warn­dienst mit. Das gleiche Problem gab es auf der B171 Schmie­de­berg Richtung Olbernhau zwischen Hartmanns­dorf Neubau und Reichenau.

Aufgrund von Neuschnee­mengen oder lockerer Schnee­de­cken von 5 bis 10 cm und Windböen um 60 km/h treten weiter Schnee­ver­we­hungen auf. Verbreitet wird es glatt, warnte der Deutsche Wetter­dienst.

Sonder­schicht für Winter­dienst

Der Dresdner Winter­dienst hat sich laut Stadt auf Tief „Dieter“ einge­stellt. Wie die Stadt mitteilte, ist auch die zweite Schicht mit voller Beset­zung und über 40 Fahrzeugen ausge­rückt. Schwer­punkte sind dabei unter anderem die Bergstre­cken, Busli­nien und Brücken.

Schnee und Regen

Von Sachsen-Anhalt aus zog am Mittwoch­abend ein Schnee- und Regen­ge­biet herein, auch am Donners­tag­vor­mittag und in der Nacht zu Freitag gibt es Nieder­schläge, die als Schnee, Schnee­regen oder Regen für gefähr­lich glatte Straßen sorgen können. Autofahrer sollten Fahrten vermeiden, empfiehlt der Wetter­dienst.

Warnung vor Eisflä­chen

Die Landestal­sper­ren­ver­wal­tung warnt aktuell davor, Eisflä­chen auf Flüssen und Talsperren zu betreten. Durch die schwan­kenden Wasser­spiegel ist das Eis nicht tragfähig. Bei Betreten besteht Lebens­ge­fahr, teilte ein Sprecher der Behörde mit.

Gerade auf Kinder haben zugefro­rene Flüsse und Seen eine große Anzie­hungs­kraft, deshalb sollten Eltern, Lehrer und Erzieher die Kinder unbedingt über die Gefahren beim Betreten von Eisflä­chen aufklären, sagt der Geschäfts­führer der Landestal­sper­ren­ver­wal­tung Gräfe. Gleich­zeitig wies die Behörde daraufhin, Deiche nicht zum Rodel zu nutzen.