Sächsische Rekordbeteiligung auf Frankfurter Buchmesse

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Sächsische Rekordbeteiligung auf Frankfurter Buchmesse. Bis zum Sonntag zeigen 15 Aussteller ihre Neuheiten am „Sachsen live“ Stand, teilte die Wirtschaftsförderung mit. Mit dabei ist auch PocketBook, einer der weltweit führenden Hersteller von E-Readern mit spezieller Technik. Ein weiteres Highlight wird der Sächsische Abend sein, der morgen stattfinden wird. Geplant ist eine Lesung zum Thema: "Dreißig Jahre nach dem Mauerfall." Insgesamt gibt 63 Aussteller aus Sachsen.

weiterführende Pressemitteilung:


Seit 2016 Jahren steht die Frankfurter Buchmesse im sächsischen Landesmesseprogramm – und ist daraus mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Die Ausstellerzahlen auf Sachsens Firmengemeinschaftsstand sind kontinuierlich gestiegen – in diesem Jahr nutzen 15 Aussteller den »Sachsen live«-Stand, so viele wie noch nie. Organisiert wurde dieser wieder von der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr. Dazu WFS-Geschäftsführer Thomas Horn: »Buchhandel und Verlagswirtschaft haben in Sachsen eine weit zurückreichende und tiefverwurzelte Tradition. Es ist schön zu sehen, dass diese auch in der heutigen, von Digitalisierung geprägten Zeit ihre Bedeutung erhält. In Frankfurt zeigen unsere Aussteller, wie sie Tradition mit Innovation erfolgreich kombinieren.«

Hartmut Mangold, Staatssekretär im sächsischen Wirtschaftsministerium, ergänzt: »Alles wird digitaler. Für Buchhandel und Verlagswirtschaft bedeutet das spannende Zeiten, in denen es gilt, mit innovativen Ideen die Stammleserschaft an sich zu binden und neue Leserinnen und Leser zu erschließen. Die Branche in Sachsen ist dabei auf einem guten Weg und besetzt mit ihrem Angebot wichtige Nischen.«

Sachsen gilt seit Jahrhunderten als wichtiges »Buch-Land« mit schöpferischen und innovativen Verlagen. Von Leipzig aus haben sich große Namen ins Welt-Buch-Geschäft gemischt, z. B. Reclam, Seemann, Breitkopf, Brockhaus, Baedeker. Wichtige Standards wurden in Sachsen geprägt, so z. B. die noch heute gültige Buchpreisbindung. Die Herstellung und der Handel von Büchern leisteten seit der Einführung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert einen großen Beitrag zur wirtschaftlichen Stärke des Freistaates. Sächsische Verlage sind auch heute ein wichtiger Bestandteil der Kreativwirtschaft des Freistaates. Es handelt sich dabei in der Mehrzahl um kleine und mittelständische Unternehmen, die ideenreich und flexibel am Markt agieren und ihre Stärke auch aus der bedeutenden Tradition ziehen. Wie vielfältig und interessant die Neuerscheinungen dieser Verlage sind, präsentieren sie am sächsischen Gemeinschaftsstand H33 in Halle 3.1.