Sächsische Autobahnmeistereien bereit für Eis und Schnee

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Die kalte Jahreszeit kann kommen. Die Beschäftigten in den sieben Autobahnmeistereien Sachsens rüsten bis zum 1. November ihre Fahrzeuge um und schließen die Einlagerung von Streusalzvorräten ab, wie der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Stefan Brangs, am Freitag beim Besuch der Autobahnmeisterei Dresden-Nickern mitteilte.

Vom 1. November bis zum 31. März stehen den Angaben zufolge alle Mitarbeiter der Autobahnmeistereien im Drei-Schicht-System auf Abruf bereit, um bei Bedarf die derzeit rund 580 Kilometer Autobahnen inklusive Anschlussstellen schnee- und eisfrei zu halten. Hinzu kommen zwölf Tank- und Rastanlagen sowie 50 Parkplätze. Dafür seien 58 Lastkraftwagen und 42 Kleintransporter im Einsatz.

Für die Bundesautobahnen im Freistaat sind derzeit insgesamt 27 600 Tonnen Salz eingelagert. Im Winter 2018/2019 lag der Verbrauch bei insgesamt 20 920 Tonnen, im Winter 2017/2018 bei 17 190 Tonnen. Der bisher höchste Verbrauch an Streusalz seit 2007 wurde mit 55.810 Tonnen im Winter 2012/2013 verzeichnet.

Für einen effizienten Winterdienst seien frühzeitige und zuverlässige Wettervorhersagen essenziell, hieß es. Dafür stünden unter anderem 24 sogenannte Glättemeldeanlagen zur Verfügung. Diese ermitteln an einem vier Meter hohen Mast die Lufttemperatur, die relative Feuchte, die Niederschlagsart und -intensität sowie teilweise die Windwerte.