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Sachsens Imker kämpfen für bienenfreundliche Blumenwiesen

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Am Sonntag ist in Sachsen „Tag der Imkerei“. Die Imker im Freistaat machen darauf aufmerksam, dass alle Sachsen etwas gegen das Bienensterben tun können. Den Wild- und Honigbienen fehle es an Nahrung und Lebensraum. Darum solle man auf Schottergärten verzichten. Sachsens Imker raten zu Blumen in Garten und auch auf Terrasse und Balkon. Viele Gartencenter und Gärtnereien könnten fachlich gut zu Bienenweiden beraten.

Nach dem warmen Frühling habe es in Sachsen einen Kälteeinbruch während der Obstblüte gegeben. Das sei für Bienen und Honigproduktion abträglich gewesen. Zwar habe die Rapsblüte dank gerade noch rechtzeitig einsetzendem Regen von den Bienen gut genutzt werden können. Aber der viel zu trockene und heiße Sommer mache sich zurzeit bei der Honigernte negativ bemerkbar. Die sächsischen Imker hoffen auf eine letzte Lindenblütenhonigernte. Einige Imker zeigen von 10 bis 17 Uhr, wie Honig hergestellt wird – z.B. in Euba bei Chemnitz oder in Lauta im Erzgebirge.