• Zwei Jugendliche informieren sich bei einer DEHOGA-Aktion in der Kombüse eines Elbdampfers über Gastro-Berufe (Archivfoto)

Sachsens Gastronomie wirbt um junge Leute

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In Sachsens Hotels und Gaststätten fehlen noch immer Köche, Kellnerinnen oder Putzkräfte. Im Corona-Jahr 2020 hatten rund 9.000 Menschen Sachsens Gastronomie den Rücken gekehrt. Ein Minus von fast 12 Prozent. Das sind Angaben der Gewerkschaft „Nahrung-Genuss-Gaststätten“.

Der Hauptgeschäftsführer der „DEHOGA Sachsen“ Axel Klein hat unserem Sender gesagt, dass das nicht nur am Lockdown liege. Es gebe einen Mangel an jungen Leuten, die zur Verfügung stehen.

Klein sieht aber gute Zukunftsaussichten für den Nachwuchs. Nach nur zwei oder drei Jahren dualer Ausbildung könne man später sehr erfolgreich sein und sehr weit kommen. Die Branche könne Zuversicht ausstrahlen, dass es wieder weitergeht.

Man werbe im In- und Ausland um Mitarbeiter. Aktuell bemühe man sich aber vor allem um junge Leute – z.B. mit Veranstaltungen in Schulen oder mit einem Blick hinter die Kulissen von Hotels und Gaststätten.