• Sächsi­sche Regie­rung verzichtet auf Facebook-Monito­ring­soft­ware (Foto: Archiv)

    Sächsi­sche Regie­rung verzichtet auf Facebook-Monito­ring­soft­ware (Foto: Archiv)

Sachsen verzichtet auf Überwachungs­software

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Der Freistaat Sachsen verzichtet auf die Anschaf­fung einer Monito­ring­soft­ware für soziale Netzwerke im Internet. Staats­kanz­lei­chef Johannes Beermann sagte unserem Sender, er habe nach einer internen Diskus­sion entschieden, auf die Anschaf­fung der Software zu verzichten.

"Man kann auch ohne eine teure Software mit ein paar Stich­worten in Suchma­schinen sich einen Überblick über das Meinungs­bild verschaffen", sagte Beermann. "Wir werden uns als Staats­kanzlei weiterhin auf klassi­sche Bevöl­ke­rungs­be­fra­gungen verlassen."

Die Anschaf­fung sei vom Tisch, sagte Beermann. Die Nutzung der Software hätte in diesem Rahmen rund 15.000 Euro gekostet, so Beermann weiter. Andere Zahlen seien falsch und gelogen. Zudem ginge es nicht darum Facebook zu überwa­chen oder Nutzer auszu­spio­nieren.