Freistaat von Herdenimmunität weit entfernt

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Sachsen hinkt beim Impfen weiter hinterher. Die angestrebte Herdenimmunität werde man wohl nicht erreichen, räumte Staatsminister Oliver Schenk (CDU) am Dienstag ein. Dafür müssten 80 bis 85 Prozent der Bevölkerung geimpft sein. Um das zu erreichen, soll es verstärkt Aktionen für bestimmte Personengruppen geben.

Das DRK arbeitet unterdessen an einem Bonussystem mit Rabatten für Produkte und Dienstleistungen, um die Impfbereitschaft zu erhöhen. Eine Strafe für Impfmuffel lehnt Sachsen ab. Stattdessen werde man auf Anreize und mehr Service setzen, so das DRK.

Der Freistaat will das weitere Vorgehen auf einem Impfgipfel beraten, der für den 20. Juli geplant ist. Dazu sollen auch Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und dem Hotelgewerbe eingeladen werden. Sie alle seien auf eine möglichst hohe Impfquote angewiesen, erklärte Staatsminister Oliver Schenk.

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Oliver Schenk