• Das Aufstellen des neuen Teleskops war Millimeterarbeit.

Rodewischer Sternengucker sehen jetzt schärfer

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In der Sternwarte "Siegmund Jähn" in Rodewisch sehen Beobachter jetzt noch schärfer ins All. In dieser Woche hat die Einrichtung ein hochmodernes Teleskop bekommen. Es wurde aufwändig mit einem Kran in die Kuppel gehoben. Das alte war 67 Jahre lang im Einsatz.

Der Chef der Sternwarte, Olaf Graf, sagte, man sei jetzt in der Lage, bei nicht ganz idealen Bedingungen Objekte leichter zu finden. Das liegt auch an der Größe der neuen Technik. "Das bisherige war ein 30-Zentimeter-Spiegelteleskop, jetzt haben wir 50 Zentimeter", so Graf.

165.000 Euro kostet die neue Technik. Darin enthalten ist noch ein weiteres Teleskop, das außerhalb der Kuppel aufgebaut wird. Jetzt muss die Sternwarte nur noch öffnen dürfen, damit auch Besucher einen Blick durch das neue Teleskop werfen können.