Respekt durch Rücksicht: Mehr als 1400 Regelverstöße auf Dresdens Straßen

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Die Dresdner Polizei zieht eine abschließende Bilanz nach der zweiwöchigen Verkehrskontrollaktion "Respekt durch Rücksicht". 

Seit dem 5. Oktober hatten die Beamten rund 2100 Fahrzeuge auf den Straßen der Landeshauptstadt kontrolliert, darunter 635 Fahrräder. Mehr als 1406 Regelverstöße wurden registriert, rund ein Drittel (570) entfiel auf Radfahrer.

Die meisten Verstöße (264) gab es bei der Nutzung des Handys während der Fahrt. Direkt danach folgt das Fahren bei einer roten Ampel (192). Bei den Radfahrern hatten 176 Personen trotz Dunkelheit eine fehlerhafte oder gar keine Beleuchtung. Bei den Autofahrern oder deren Beifahrer hatten 161 keinen Gurt angelegt.

Rund 140 Radfahrer wurden bei den Kontrollen erwischt, wie sie auf den Fahrbahnen und Radwegen in der falschen Richtung unterwegs waren. Weitere 148 fuhren trotz Verbot auf dem Gehweg.

Ziel der Verkehrsaktion war es, die Sicherheit des Radverkehrs zu verbessern. Gerald Baier, der Leiter der Verkehrspolizeiinspektion sagte, dass die Kontrollen weiter fortgesetzt werden. Besonders die Handynutzung am Steuer und Fahrradlenker soll konsequent geahndet werden.