RB feiert fünften Saisonsieg

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RB Leipzig ist auch in der Fußball-Bundesliga wieder auf Erfolgskurs. Drei Tage nach dem Sieg gegen Paris Saint-Germain in der Champions League setzte sich das Team von Trainer Julian Nagelsmann am Samstag 3:0 (1:0) gegen den SC Freiburg durch. Ibrahima Konaté (26. Minute), Kapitän Marcel Sabitzer (69./Foulelfmeter) und Angeliño (89.) schossen die Tore für die Sachsen und sorgten dafür, dass Freiburg seit nunmehr sechs Spielen sieglos ist.

Aufgrund der massiven Personalprobleme in der Defensive stellte Nagelsmann von der gewohnten Dreier- auf eine Viererkette um. Kurz vor dem Anpfiff musste der 33-Jährige den nächsten Rückschlag verkraften und erneut umplanen. Nationalspieler Marcel Halstenberg klagte nach dem Aufwärmen erneut über Probleme an den Adduktoren und musste seinen Platz auf der linken Abwehrseite für Angeliño räumen. Damit ist auch äußerst fraglich, ob Halstenberg wie geplant zur DFB-Auswahl reisen wird.

Trotz der kurzfristigen Umstellung hatte RB von Beginn an die Kontrolle über das Spiel. Die Führung verhinderte zunächst gleich zweimal der rechte Pfosten. Erst klatschte der Kopfball von Willi Orban (15.) nach einer Ecke an das Gehäuse, dann der Schuss von Emil Forsberg (18.) nach Vorarbeit von Amaduo Haidara.

Leipzig ließ sich nicht beirren und drängte weiter auf die Führung. Die fiel nach einer einstudierten Freistoß-Variante. Christopher Nkunku passte von links ins Zentrum zu Sabitzer, dessen hohen Ball in den Strafraum Nordi Mukiele in die Mitte köpfte. Dort musste Konaté nur noch den Fuß hinhalten. Für den praktisch die gesamte vergangene Saison verletzten Innenverteidiger war es das zweite Tor in der Bundesliga. Für Leipzig dagegen war es bereits der siebte Treffer nach einem Standard in dieser Saison - Bestwert in der Liga.

Danach plätscherte das Spiel etwas dahin. Leipzig dominierte, versäumte es aber, das zweite Tor zu erzielen. Es blieb bis zur Pause bei zwei Chancen durch Mukiele (31.) und Forsberg (32.), der sein 100. Bundesliga-Spiel bestritt. Nagelsmann hielt aufgrund der hohen Spielkontrolle an seiner Taktik fest, zwingender wurde RB dennoch nicht.

Dafür kam Freiburg besser ins Spiel und hatte durch einen Kopfball von Lukas Kübler (59.) eine erste Möglichkeit. Nagelsmann reagierte nun, brachte in Alexander Sörloth einen zweiten Stürmer und zudem Dani Olmo für Forsberg. Für die Vorentscheidung sorgte jedoch der Freiburger Nicolas Höfler mit seinem Foul im Strafraum an Nkunku. Sabitzer verwandelte sicher in die untere linke Ecke, und der Freiburger Widerstand war bis auf eine Chance von Höfler (74.) gebrochen. Den Schlusspunkt setzte Angeliño mit einem traumhaften Freistoß aus 20 Metern direkt in den Winkel.