Prozess um Scheingeschäfte einer Olbernhauer Immobilienfirma

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In einem Prozess um Steuerhinterziehung und Betrug in großem Stil müssen sich ab dem heutigen Dienstag drei Angeklagte vor dem Landgericht Chemnitz verantworten. Die Rede ist von einem Schaden von mehr als einer Million Euro. 

Die beiden angeklagten Ex-Eheleute sollen Gesellschafter einer Immobilienfirma in Olbernhau gewesen sein. Da diese ab 2002 in finanzielle Schieflage geriet, wurden laut Anklage Scheingeschäfte mit ausländischen Briefkastenfirmen geschlossen. Die tatsächlichen Erlöse wurden nicht versteuert.

Die dritte Angeklagte soll bei den Machenschaften geholfen haben. Passiert sein soll das Ganze bereits 2007.