Promi-Auto in Köln gestohlen - Autoschieber in Bautzen verurteilt

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Das Amtsgericht Bautzen hat einen litauischen Autoschmuggler zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte auf der Flucht an der Autobahnabfahrt Uhyst einen Streifenwagen gerammt. Er kam mit der Schaltautomatik nicht zurecht. 

Der Litauer war in einem gestohlenen BMW 7  auf der A 4 zwischen Dresden und Bautzen unterwegs.   Eine Zivilstreife wollte den Fahrer stoppen. Der aber trat das Gaspedal durch. Bei Uhyst gelang es den Verfolgern, sich vor den BMW zu setzen.  Der Autoschmuggler rauschte drauf.  

Richter Dirk Hertle setzte mit dem Urteil ein Zeichen der Abschreckung. Der Markt der Autoschieber müsse ausgetrocknet werden. Der gelernte Schweißer bereute die Tat. Er wollte sich 200 Euro dazu verdienen. Angeblich wusste er nichts von dem Diebstahl.

Übrigens: Das  Auto war dem Vizepräsidenten des Zentralrates der Juden in Köln gestohlen worden.