Produktionsstart in Zwickau für vollelektrischen Cupra Born

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Die Seat-Tochter Cupra hat mit der Serienproduktion ihres ersten vollektrischen Modells in Zwickau begonnen. Das Modell Cupra Born wurde bereits bei der diesjährigen Auto-Messe IAA Mobility Anfang September vorgestellt, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Cupra ist damit eines von sechs E-Autos, die im Zwickauer Werk des VW-Konzerns vom Band laufen sollen. Verkaufsstart ist im November.

Cupra-Chef Wayne Griffiths sagte laut Mitteilung, dass das neue Modell Impulsgeber für die Elektro-Offensive der Marke sein solle. Die Produktion in Zwickau solle außerdem Erkenntisse für den Start der E-Auto-Herstellung im spanischen Martorell liefern. "Unser Ziel ist es dann, in Spanien mehr als 500. 000 urbane Elektrofahrzeuge pro Jahr für verschiedene Konzernmarken zu produzieren", sagte Griffiths.

Das Zwickauer Werk mit fast 9.000 Beschäftigten hat für VW eine Schlüsselrolle beim Umstieg auf Elektromobilität. Dazu wurde es für rund 1,2 Milliarden Euro umgebaut. Im vergangenen Jahr lief hier der letzte Verbrenner vom Band. Am Standort werden VW-Elektroautos wie die Modelle ID.3 und ID.4 gebaut, aber auch Fahrzeuge anderer Marken. Bis zu 1.400 Fahrzeuge können den Angaben zufolge pro Tag in Zwickau hergestellt werden - 330.000 im Jahr. (dpa)