• Der Jahreswechsel war für Polizei und Rettungsdienst in Zwickau und dem Vogtland verhältnismäßig ruhig. (c) Ralph Köhler/propicture

Polizei und Rettungsdienst erleben verhältnismäßig ruhige Silvesternacht

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Zwickau -Für die Polizei und Rettungskräfte in Zwickau und dem Vogtland war es ein insgesamt ruhiger Jahreswechsel. Wie die Rettungsleitstelle mitteilte, gab es gut 130 Einsätze in der Silvesternacht. Damit liege man unter dem Durchschnittswert der vergangenen Jahre - da waren es 140. Meist mussten die Rettungsdienstmitarbeiter wegen Stürzen, Verbrennungen oder Schnittwunden ausrücken.

Die Polizei teilte in der Nacht zu Dienstag noch mit, dass sie gut 70 mal ausrücken musste in der Silvesternacht. Durch Brände von Briefkästen, Papierkörben, zwei Autos und Containern entstand ein Sachschaden von ca. 52.000 Euro.

Der nach jetzigem Stand schlimmste Fall zu Silvester in Zwickau war an der Ecke Kurt-Eisner-Straße/Leipziger Straße. Dort war einem 50-Jährigen ein Böller in der Hand explodiert. Er und zwei weitere Männer (49,61), die neben ihm standen, wurden dabei schwer verletzt.

Bei der "Nacht der Nächte" am Alten Gasometer feierten nach Angaben der Kultour Z. gut 3.000 Besucher. Alles blieb friedlich, teilte die Polizei am Neujahrstag mit. Abseits der Veranstaltung wurden Bereitschaftspolizisten mit einem Feuerwerkskörper beschossen. Gegen einen 24 Jahre alten Mann wurde deshalb Anzeige erstattet und ein Platzverweis ausgesprochen.

Im Vogtland legten Unbekannte zeitweise das Digitalfunknetz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei im Bereich um Elsterberg lahm. Sie waren auf einen Funkmast geklettert und hatten auf dort verlegten Kabeln Böller gezündet. Es entstand Sachschaden von rund 8.000 Euro. Die Kripo ermittelt deswegen.