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Polizei-Großeinsatz in Leipzig wegen Drogen- und Waffenkriminalität

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Leipzig -

Im Kampf gegen Drogen- und Waffenkriminalität sind Polizei und Zoll mit einem Großaufgebot seit Mittwochnachmittag im Leipziger Osten (Eisenbahnstraße) und Norden (Georg-Schumann-Straße) im Einsatz. 450 Kräfte von Zoll, LKA, Landespolizei und Bundespolizisten seien vor Ort, um unter anderem Beweismaterial zu Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz, zu Fälschungsdelikten oder Steuerstraftaten sicherzustellen, teilte das Landeskriminalamt mit.

Durchsucht würden unter anderem Geschäftsräume und Grundstücke. Weitere Einzelheiten nannte die Behörde zunächst nicht. Es sei mit kleineren Verkehrseinschränkungen zu rechnen, die Eisenbahnstraße war aber zunächst noch befahrbar. Eine Zollsprecherin rechnete damit, dass der Einsatz bis Mitternacht dauern könnte. Auch die Leipziger Polizei rechnet bis mindestens 22:00 Uhr mit Einsatzmaßnahmen. Details zu Hintergürnden oder aber auch den Durchsuchungsbeschlüssen, die Vollzogen werden, könnte man vorher noch nicht nennen. "Wir gehen da aber nicht einfach ohne Verdacht rein", teilte die Sprecherin mit.

Der Leipziger Osten - wie die Eisenbahnstraße - ist seit Monaten ein Schwerpunkt für Großrazzien gegen Straftäter.