Polizei durchsucht Wohnungen mutmaßlicher Automaten-Sprenger

Zuletzt aktualisiert:

Die Polizei hat am Vormittag in Meißen und Weinböhla die Wohnungen einer 18-jährigen Frau und eines 28-jährigen Mannes durchsucht. Die Beiden stehen im Verdacht, Zigarettenautomaten gesprengt zu haben. Die Ermittler waren einem Hinweis gefolgt, nachdem die Beiden Zigarettenautomaten in Lampertswalde und Weinböhla Anfang des Jahres in die Luft gejagt hatten. In den Wohnungen fanden die Beamten Pyrotechnik sowie weitere Beweismittel. 

Die Polizeimeldung zum Nachlesen:

Durchsuchung von zwei Wohnungen

Zeit:       18.01.2019, 10.00 Uhr

Ort:        Meißen

Heute Vormittag durchsuchten Polizisten die Wohnungen einer 18-jährige Frau und eines 28-jährigen Mannes in Meißen und Weinböhla.


Die beiden Deutschen stehen im Verdacht, Zigarettenautomaten gesprengt zu haben. An der Durchsuchung in Meißen waren Beamte des Sondereinsatzkommandos der Sächsischen Polizei beteiligt.
Die Ermittler der Meißner Kriminalpolizei gingen einem Hinweis nach, wonach das Pärchen für die gesprengten Zigarettenautomaten in Lampertswalde und Weinböhla Anfang Januar dieses Jahres verantwortlich ist. Zudem sollten sich in der Wohnung des Mannes Waffen befinden. Aus diesem Grund wurden die Spezialkräfte des LKA hinzugezogen.


Die beiden konnten in der Wohnung des 28-Jährigen angetroffen werden. Bei der Durchsuchung der Räume stellten die Beamten Pyrotechnik sowie weitere Beweismittel sicher. Waffen fanden die Polizisten nicht. 
Gegen das Duo wird unter anderem wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion ermittelt.