• Die Süßmühle in Raschau. Foto © Süß-Mühle Raschau.

Pfingstmontag ist Mühlentag

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Pfingstmontag ist Mühlentag, überall im Land öffnen Mühlen ihre Pforten, es gibt Führungen, Programm und Einblicke in die Technik.

Zum Beispiel in der Teichmühle in Wildenfels. 1619 erstmals urkundlich erwähnt, ist sie wieder voll funktionstüchtig. Auch die Niedere Mühle Schönau ist dabei. Sie beherbergt eine der umfangreichsten Sammlungen von historischen Rundfunkgeräten. Vor der Mühle zeigen Handwerker ihr Können: Spengler, Dachdecker oder Bleiglaser. Im Landwirtschaftsmuseum Blankenhain steht der Tag unter dem Motto „Von Müllern, Korn und Mehl“. An der Bockwindmühle und im Müllerhaus gibt‘s Sonderführungen.

Auch die Braunmühle in Dörnthal macht mit, das ist eine restaurierte, typische Getreidemühle. Da gibt es sogar einen Biergarten unterm Wasserrad. In Waldkirchen wartet die Rollemühle auf Besuch - dort wird auch heute noch Getreide gemahlen, mit reiner Wasserkraft. Auch dieSüß-Mühle in Raschau ist einen Besuch wert, das ist eine der ältesten Wassermühlen in Sachsen, aus dem 13. Jahrhundert. Von dort fährt Pfingstmontag auch die Tschu-Tschu-Bahn zur Köhlerhütte nach Waschleithe.

Ebenfalls dabei: Die Höllenmühle in Streckewalde. Die Getreidemühle produzierte noch bis in die 70er Jahre, und sie ist bis aufs kleinste Detail in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten geblieben - und funktionsfähig. In der Knochenstampfe in Dorfchemnitz sieht man die alte wasserradbetriebene Anlage zur Herstellung von Dünger. Mit der Wiesenmühle in Thalheim erwartet die Besucher eine historische Ölmühle. Es gibt auch fast überall reichlich Programm über den Tag, zum Beispiel an der Gräfenmühle in Neukirchen einen Naturmarkt.

Wer einen Besuch in der Alten Mühle in Markersdorfs plant, der kann mit der Chemnitztal-Museumsbahn fahren. Vom Museumsbahnhof Markersdorf-Taura verkehrt jede halbe Stunde der Aussichtswagenzug zur Alten Mühle am Schreckenstein.

Welche Mühlen noch mitmachen, steht hier.