Petitionsausschuss vor großer Aufgabe - Radweg von Dresden nach Weinböhla

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Am Abend sind im Landtag über 3.500 Unterschriften für den Bau eines Radwegs von Dresden nach Weinböhla eigereicht worden. Schon seit fünf Jahren stehe der Bau eines Radweges im Radkonzept des Freistaates, hieß es von Tobias Knibbe. Er hatte die Petition ins Leben gerufen.

"Täglich sind viele Radfahrer auf dieser Strecke unterwegs und es könnten noch viel mehr sein, wenn ein Radweg existieren würde und man sich nicht in eine solche Gefahr begeben müsste, auf einer Schnellstraße zu fahren." - Tobias Knibbe Initiator der Petition

Aus seiner Sicht sei der Bedarf für einen solchen Radweg parallel zur S80 und S81 da, weil viele Pendler aus dem Umland, den Dresdner Norden so auch bequem mit dem Rad erreichen könnten. Jetzt hoffen die Unterstützer, dass noch in diesem Jahr ein Konzept vorgelegt wird.

Der Petitionsausschuss im Landtag wird ein Aktenzeichen vergeben und Berichterstatter benennen. Vor Ort wollen sie sich ein Bild von der Lage machen und Informationen von verschiedenen Behörden einholen, hieß es vom Landtagspräsidenten Matthias Rößler.
Auch über mögliche vorübergehende Geschwindigkeitsbegrenzungen wurde gesprochen. Zumindest so lange, bis es einen Radweg gibt.

"Wir können auch durch Geschwindigkeitsbegrenzungen das Fahrverhalten so beeinflussen, dass wir schwere Unfälle zumindest unwahrscheinlicher machen." - Landtagspräsident Matthias Rößler

Bis die ersten Ergebnisse des Petitionsausschusses vorliegen können sechs Monate vergehen heißt es weiter.
Anlass für die Petition war der tragische Unfall zwischen Friedewald und Auer im November, bei dem der Chef des Dresdner Schulverwaltungsamtes ums Leben gekommen ist.