Öffentlichkeitsfahndung: 13 Tatverdächtige haben sich selbst gestellt

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+++ Update 15.07., 14:00 Uhr+++

Im Zusammenhang mit der Öffentlichkeitsfahndung nach den Ausschreitungen am 16. Mai 2021 hat sich ein weiterer Tatverdächtiger gestellt. Der Mann wurden zweifelsfrei identifiziert.

+++Update 09.07., 14:10+++

Im Zusammenhang mit der Öffentlichkeitsfahndung nach den Ausschreitungen am 16. Mai 2021 haben sich zwei weitere Tatverdächtige gestellt. Die beiden Deutschen wurden zweifelsfrei identifizier

+++Update 28.06., 13:50 +++

Inzwischen haben sich zwei weitere Tatverdächtige (deutsche Staatsangehörige, 17 und 53 Jahre) gestellt. Sie wurden zweifelsfrei identifiziert und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. 

+++ Update 25.06., 14:35 Uhr +++

Wie die Polizei mitteilte, haben sich nun zwei weitere Tatverdächtige (17, 23 Jahre, deutsch) bei Dienststellen der Polizei gemeldet und konnten zweifelsfrei identifiziert werden.
 

+++ Update 25.06., 12:15 Uhr +++

Die Polizei verzeichnet einen ersten Erfolg bei der Öffentlichkeitsfahndung. Inzwischen haben sich vier Tatverdächtige (16 bis 34 Jahre, deutsch) selbst auf Polizeidienststellen gestellt. Der erste von ihnen erschien bereits eine halbe Stunde nach Veröffentlichung der Öffentlichkeitsfahndung in einem Polizeirevier. Die vier Beschuldigten wurden zweifelsfrei identifiziert. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Außerdem gingen telefonisch 24 Hinweise zu 13 weiteren Personen ein, die nunmehr geprüft werden müssen.

Hinweise zur Identität der übrigen Personen nehmen die Ermittler weiterhin an.

Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen Mitte Mai am Rudolf-Harbig-Stadion wird ab Donnerstag, dem 24.06, nach 20 mutmaßlichen Rädelsführern öffentlich gefahndet. 

Ihnen wird unter anderem Landfriedensbruch vorgeworfen. Die Männer stehen im Verdacht, als Rädelsführer maßgeblich an den Ausschreitungen beteiligt gewesen zu sein. Die meisten von ihnen sollen als Flaschen- oder Steinewerfer auf der Lennéstraße und im Großen Garten in Erscheinung getreten sein.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden hat das Amtsgericht Dresden die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet. Unter anderem werden auch Fahndungsplakaten veröffentlicht, die die gesuchten Tatverdächtigen zeigen. Die Fahndungsplakate werden an verschiedenen Orten in Dresden zu sehen sein. Gleichzeitig werden die Bilder auch auf der Fahndungsseite der Sächsischen Polizei gezeigt.

Während des Aufstiegsspiels von Dynamo war es rund um das Stadion zu heftigen Ausschreitungen gekommen, bei denen auch 185 Polizeibeamte verletzt wurden. Sie wurden unter anderem mit Glasflaschen, Pyrotechnik und Steinen beworfen. Auch der Einsatz von Wasserwerfen blieb lange erfolglos. Erst nach Stunden hatte sich die Lage beruhigt.

Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen konnte die Soko „Hauptallee“ bislang 108 Tatverdächtige identifizieren.

Von der Veröffentlichung erhoffen sich Staatsanwaltschaft und Polizei Hinweise zur Identität der abgebildeten Personen. Hinweise nehmen die Ermittler entgegen.

Rufnummer:  (0351) 483 22 33 oder unter der
E-Mail:            hinweisaufnahme.pd-dresden@polizei.sachsen.de