• Fritz-Jürgen Hieke hält Alpakas und Schafe in Oberwiesenthal. Foto © extremwetter.tv / Bernd März

Oberwiesenthaler Schäfer immer noch geschockt nach Wolfsangriff

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Nach dem Wolfsangriff auf eine Schafherde in Oberwiesenthal hadert der betroffene Schäfer mit den Schutzmaßnahmen, die Behörden empfehlen. Weder Zäune noch Hunde seien wirklich sinnvoll und zielführend, sagte uns Fritz-Jürgen Hieke.

Ein Wolfsrudel war am frühen Samstagmorgen über den Grenzbach von Tschechien nach Deutschland gekommen. Auf einem Alpakahof machten die Wölfe sich an einem Schafstall zu schaffen. Sie trieben mehrere Tiere ins Freie. Insgesamt wurden sechs Schafe getötet oder mussten vom Tierarzt eingeschläfert werden.

Neben der Polizei und dem Tierarzt waren auch das Landratsamt, das Veterinäramt und ein Wolfsbeauftragter vor Ort. Es war der erste Vorfall dieser Art im Erzgebirge.

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Fritz-Jürgen Hieke