• Jäger Marko Broda aus Horka im Kreis Görlitz auf Wildschwein-Pirsch. Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

    Jäger Marko Broda aus Horka im Kreis Görlitz auf Wildschwein-Pirsch. Foto: Tele-Lausitz (Danilo Dittrich)

Oberlausitzer Jäger bekommen höheren Wildschwein-Bonus

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Der Kampf der  Oberlausitzer Jäger gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest wird zusätzlich honoriert. Sachsen hat ein Programm beschlossen.   Damit reagierte der Freistaat auf die Proteste aus der Jägerschaft, vor allem im Kreis Görlitz. Sie beklagten zusätzliche Kosten, z.B für die Lagerung der erlegten Wildschweine und die Beseitigung des Aufbruchs. 

Zusätzlich zu den schon gezahlten 10 bzw. 30 Euro pro erlegtem Schwarzwild bekommen die Jäger in den Landkreisen Görlitz und Bautzen nun weitere Aufwandsentschädigungen: 30 Euro für die Bergung und Beseitigung und 40 Euro, wenn sie ein weibliches Schwarzwild erlegt haben.

Außerdem sollen sie  weitere 50 Euro pro geschossenem und beprobtem Tier erhalten.  Dazu schreibt das Sächsische Sozialministerium: "Die Auszahlung kann nach Ende des Jagdjahres 2020/21, das heißt nach dem 31. März 2021 zusammengefasst für alle im Jagdjahr erlegten und beprobten Tiere beantragt werden. Antragsberechtigt sind die jeweiligen Jagdausübungsberechtigten der gemeinschaftlichen Jagdbezirke und der Eigenjagdbezirke in den beiden genannten Landkreisen."

Link zur Bekanntmachung der Landesdirektion Sachsen: https://www.lds.sachsen.de/bekanntmachung/?ID=16997&art_param=810