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Oberlausitzer Arbeitsmarkt weiter am Tropf

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Der Arbeitsmarkt in der Oberlausitz bleibt im Krisenmodus. Er hängt weiter am Tropf des Kurzarbeitergeldes. So wurden für diesen Monat über 60 Anzeigen von Unternehmen mit insgesamt rund  900 Beschäftigten geprüft. Die Zahl der Jobsuchenden verharrt bei 18.500. Weiter markant ist das West-Ost-Gefälle. Mit 3,9 Prozent ist die Arbeitslosenquote in Kamenz am niedrigsten und in Görlitz mit 11,4 Prozent am höchsten.

Die Bautzener Arbeitsagenturchefin Kathrin Groschwald sieht inzwischen eine positive Tendenz: "Wir haben erste Anzeichen, das einzelne Firmen im Juli und August Kurzarbeitergeld beenden".

In diesem Monat wurden der Arbeitsagentur Bautzen über 800 freie Stellen gemeldet. Gestiegen ist die Nachfrage nach Personal im Gesundheits- und Sozialwesen sowie im verarbeitenden Gewerbe. Dagegen sank die Nachfrage bei freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen.

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Die Bautzener Arbeitsagenturchefin Kathrin Groschwald