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Oberbürgermeister Jung: Leipzig drohen harte Zeiten

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Im Rahmen eines Empfangs bei der Deutschen Bank hat Oberbürgermeister Burkhard Jung am Montagabend Leipzigs Bevölkerung auf harte Zeiten eingeschworen.

Wie die LVZ berichtet, befände sich die Welt, laut Jung, „in Trennung, Spaltung und Polarisierung“, das schlage sich auch auf die Messestadt nieder.

Mit Blick auf die zunehmende Energiekrise forderte er neue Konzepte, um die Energieversorgung der über 600.000 Einwohner Leipzigs sicherzustellen. Er sei sich dabei bewusst, dass die Umstellung auf erneuerbare Energien noch Jahren dauern wird.

Da auch immer mehr Leipziger aufgrund der weltweiten Entwicklungen von realen Existenzkrisen bedroht sind, forderte er zudem die Stadtgesellschaft zu mehr Anstand, Haltung und Solidarität auf. Dass von den ukrainischen Flüchtlingen in Leipzig bislang rund 10.000 in privaten Unterkünften untergekommen sind, sei für ihn ein „unglaubliches Hoffnungszeichen“.

Jung erwartet jedoch, dass Leipzigs Einwohnerzahl auch in den nächsten Jahren weiter wächst. Immerhin gehöre die Stadt zu den beiden deutschen Kommunen, deren Bevölkerung auch in der Corona-Pandemie zugenommen hat.