OB Jung kritisiert Absage für "2G-Bändchen" im Handel

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Oberbürgermeister Burkhard Jung hat in der Corona-Pandemie pragmatische Lösungen für den Einzelhandel in Sachsen gefordert. Er sprach sich u. a. für die Einführung eines sogenannten "2G-Bändchens" aus.

Dafür nannte er das Beispiel Frankfurt am Main. Dort können Kunden ihren 2G- Nachweis an einem Kontrollpunkt erbringen und dann ein Bändchen bekommen, mit dem sie in alle Geschäfte in der Innenstadt dürfen.

Der Freistaat hatte die Bändchen letzte Woche untersagt - für den Städtetagspräsidenten ein nicht nachvollziehbares Verbot. Die Bändchen seien eine einfache und unternehmensfreundliche Lösung. Das Einkaufen dürfe nicht "zugrunde reguliert" werden, so Jung.