Neustart an Grundschulen in brandenburgischer Lausitz

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Die Grundschulen in der Niederlausitz und in den anderen Regionen Brandenburgs öffnen heute wieder für den Wechselunterricht zwischen Zuhause und Schule. Beim Unterricht in der Schule ist die Anwesenheit Pflicht. Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) hält die Öffnung für verantwortbar. «Die Kinder sitzen in großen Abständen voneinander, wir haben zum Schutz auch die Maske eingeführt», hatte sie der «Märkischen Allgemeinen» gesagt. Es sei eine «ganz harte Zeit» über viele Wochen gewesen, die Schulen geschlossen zu halten.

Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte dafür geworben, dass Lehrer und Erzieher schon vorzeitig eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Derzeit sind sie in der dritten Prioritätsgruppe einsortiert und erhalten voraussichtlich erst in einigen Monaten eine Impfung.

Der Hauptpersonalrat der Lehrkräfte in Brandenburg will rechtlich gegen den Start des Wechselunterrichts vorgehen. Er warnt vor Engpässen für die Notbetreuung, wenn der Wechselunterricht noch neben dem Präsenzunterricht für Abschlussklassen startet. Außerdem müssten täglich FFP2- oder OP-Masken für alle Lehrer und Schüler zur Verfügung gestellt werden. Die Personalvertretung dringt auch auf einen Corona-Schnelltest pro Arbeitstag für Lehrer und Schüler.