Neues System in Notaufnahme in Cottbuser Thiem-Klinikum

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Am Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum wird heute ein neues System der Notfallversorgung in Betrieb genommen. An einem „Aufnahmetresen“ soll zunächst geprüft werden, ob es sich bei den Patienten um tatsächliche Notfälle handelt. 

Eingeführt wird ein Punktesystem. Danach soll festgestellt werden, wie dringend die Behandlung ist. Patienten mit nicht so akuten Symptomen begeben sich in die ärztliche Bereitschaftspraxis neben der Notaufnahme. Oder sie werden an niedergelassene Ärzte in der Nähe weitergeleitet. Täglich kommen rund 140 Patienten in die Cottbuser Notfallaufnahme. Das bedeutet lange Wartezeiten. 

Durch den Missbrauch  könnten unter Umständen hochkomplexe, akute, lebensbedrohliche Fälle nicht schnell genug und adäquat versorgt werden, warnt Chefarzt Tim Flasbeck.