• Tagebau in der Lausitz (Archivfoto)

Naturschützer fordern Nachhaltigkeit in Kohlerevieren

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Ende Juni haben die Regionalen Begleitausschüsse ihre Empfehlungen veröffentlicht, welche 42 Projekte in Sachsens Kohleregionen mit staatlichen Geldern gefördert werden sollen. Jetzt hat der „Bund für Umwelt- und Naturschutz Sachsen“ (BUND) mitgeteilt, was seiner Ansicht nach für das Mitteldeutsche und Lausitzer Kohlerevier richtig wäre.

Gefördert werden soll der Ausbau von Bahnstrecken und Straßen im Raum Leipzig und der Lausitz sowie Forschungseinrichtungen. Der BUND kritisiert einige Projekte wie den Ausbau der A72 bei Borna. Alle Projekte müssten klima- und naturverträglich sein.

Die Gelder müssten den betroffenen Kommunen zugutekommen, die unmittelbar durch den Kohle-Ausstieg betroffen seien. Und sie sollten Arbeitsplätze schaffen, die die wegfallenden Jobs in der Kohleindustrie ersetzen sollen.

Doch bei vielen Projekten sei eine Nachhaltigkeit nicht zu erkennen, so die Naturschützer. Die Strukturwandel-Milliarden seien eine einmalige Chance, die Klimawende voranzutreiben und sozialverträglich zu gestalten.