• Die Krone der Staumauer in Sosa. (c) Sebastian Kahnert/ dpa

Nach Dürre: Sachsens Trinkwasser-Talsperren zu 80 Prozent gefüllt

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Sachsens Trinkwasser-Talsperren sind nach der Dürre schon wieder zu 80 Prozent gefüllt. Das teilte das Umwelt- und Landwirtschaftsministerium am Freitag bei einem Medientermin an der Talsperre Eibenstock mit. Zum Ende der Trockenheit im vorigen Jahr waren die Wasservorräte in den 23 sächsischen Trinkwasser-Talsperren auf 55 Prozent gesunken.  

Die Wasserversorgung aus Talsperren spiele in Sachsen im Vergleich zu anderen Bundesländern eine besondere Rolle, sagte Umweltminister Thomas Schmidt (CDU). Rund 40 Prozent des Trinkwassers im Freistaat komme aus Talsperren, deutschlandweit betrage der Anteil nur zehn Prozent.

Der Freistaat stecke daher viel Geld in Wartung und Sanierung der Stauanlagen. 2018 sind es nach Ministeriumsangaben sechs Millionen Euro für die Instandhaltung gewesen. «Dieser hohe Aufwand hat dazu beigetragen, dass trotz der Dürre die öffentliche Wasserversorgung im vergangenen Jahr zu jeder Zeit gewährleistet war», sagte Schmidt. (dpa)