Mutter aus Bernstadt a.d.E. will nicht ins Gefängnis

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Eine 20-jährige Frau aus Bernstadt auf dem Eigen will für den gewaltsamen Tod ihres Sohnes nicht im Gefängnis büßen. Ihr Verteidiger geht in Revision. Damit wird das Urteil des Landgerichts Görlitz vom Bundesgerichtshof überprüft.

Die Frau war zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden.  Sie hatte ihren drei Monate alten Sohn so heftig geschüttelt, dass er an einer Hirnverletzung verstarb. Bei der Obduktion des Säuglings wurden außerdem zwei gebrochene Rippen festgestellt.  

Der Prozess war nach Anklageverlesung ohne Zuschauer geführt worden. Auch das Urteil wurde hinter verschlossenen Türen verkündet.