• Jeanette Dunger, die damalige Freundin der Getöteten, sagte als Zeugin aus. (c) Frank Vacik

Mordfall Heike Wunderlich: Zweifel an eingeschränkter Verhandlungs­fähigkeit des Angeklagten

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Im Prozess um den Mord an Heike Wunder­lich haben Staats­an­walt­schaft und Neben­klage am Mittwoch Zweifel an der einge­schränkten Verhand­lungs­fä­hig­keit des Angeklagten geäußert. Zugleich warfen die Anwälte der Familie des Opfers dem Gericht vor, dies nicht ausrei­chend zu prüfen.

Damit reagierten sie darauf, dass der Vorsit­zende Richter die ständige Anwesen­heit eines Gutach­ters abgelehnt hat. Der 61 Jahre alte Angeklagte hatte 2012 einen Schlag­an­fall und ist laut Gutachten nur für zwei Stunden pro Tag mit einer Pause dazwi­schen verhand­lungs­fähig.

Als Zeugin sagte die beste Freundin des Opfers aus. Sie hatte mit Heike Wunder­lich den Abend vor der Tat verbracht. (mit dpa)

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