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Mord ohne Leiche steht vor Aufklärung

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Zwickau -

Knapp drei Monate nach dem Geständnis eines jungen Pärchens aus Zwickau wurde bei Bad Hersfeld in Hessen eine Männerleiche aus der Fulda geborgen. Die Ermittler gehen davon aus, dass es sich um das Mordopfer handelt - einen Vermissten aus Gera.

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Zwickau, Ines Leonhardt, sagte am Dienstag: "Mit Sicherheit wissen wir das erst nach der DNA-Untersuchung in ein bis zwei Tagen". Bei der Obduktion wurden mehrere tödliche Stichverletzungen festgestellt.

Am Freitag hatte ein Spaziergänger den leblosen Körper in der Fulda entdeckt. Die 17-Jährige und der 20-Jährige hatten gestanden, einen 45-Jährigen aus Gera mit Messerstichen umgebracht zu haben, um an dessen Auto zu kommen. Mit der Leiche im Kofferraum waren sie Richtung Bad Hersfeld gefahren und hatten den Toten in die Fulda geworfen.