Mobilität der Zukunft: MOBIdialog 2035+ nimmt Arbeit auf

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Dresden will bis 2023 eine Strategie für die Mobilitäts- und Verkehrsentwicklung, den Dresdner Mobilitätsplan 2035+ erarbeiten. Damit auch die Dresdner Bevölkerung einbezogen wird, gibt es das Diskussionsformat MOBIdialog 2035+, so die Stadt. An diesem nehmen 25 ausgewählte Bürgerinnen und Bürger teil. Sie erhalten die Gelegenheit, sich zusammen mit Wissenschaftlern, Interessensvertretern aus der Stadtgesellschaft, Stadträten und Mitarbeitern aus dem Stadtplanungsamt kontinuierlich in einen Planungsprozess einzubringen.

Ende April 2021 wurden eintausend per Zufallsauswahl bestimmte Dresdnerinnen und Dresdner von Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn aufgerufen, sich um einen der 25 Plätze für die Bevölkerung im MOBIdialog zu bewerben. Im Online-Portal des Stadtplanungsamtes trafen 97 Bewerbungen ein. Da mehr Bewerbungen eingegangen sind als Plätze zur Verfügung stehen, musste eine repräsentative Auswahl vorgenommen werden. Dies geschah nach Kriterien einer guten Verteilung nach Stadtgebieten, einer Ausgewogenheit der Geschlechter und einer Mischung der Altersgruppen.

Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn: „Wir binden Bürgerinnen und Bürger von Beginn an in unsere Arbeit am Dresdner Mobilitätsplan 2035+ ein. Er soll der Fahrplan in die Zukunft werden, damit wir alle künftig bequem, flexibel und sicher unterwegs sein können. Ein Fahrplan, mit dem wir uns eine urbane, lebenswerte Stadt erhalten und eine wirksame Antwort auf die Klimakrise geben. Die Resonanz zeigt, dass wir mit dieser Form der Bürgerbeteiligung richtig liegen. Ich danke allen 97 Bewerberinnen und Bewerbern und freue mich auf eine spannende und konstruktive Arbeit. Wer jetzt nicht zum Zuge kam, kann seine Anregungen auch noch einbringen. Eine breite Bürgerbeteiligung planen wir zu einem späteren Zeitpunkt des Planungsprozesses, wenn schon erste Ergebnisse vorliegen.“

Der MOBIdialog 2035+ repräsentiert ein breites Spektrum der Stadtgesellschaft. Eingeladen sind Akteure aus den Bereichen Verkehr und Sicherheit, Wirtschaft und Digitalisierung, Stadtraum, Zivilgesellschaft sowie Umwelt und Nachhaltigkeit. Die ÖPNV-Unternehmen Dresdner Verkehrsbetriebe, Deutsche Bahn sowie Verkehrsverbund Oberelbe sind als wichtige Partner gesetzt. Vertreter aus Politik und Wissenschaft runden das Spektrum ab. Insgesamt 60 Personen gestalten den MOBIdialog 2035+. „Zusammen mit dem Stadtplanungsamt werden sie über die Zukunft der Mobilität in Dresden nachdenken, Ideen diskutieren und Lösungen suchen“, so Stephan Kühn.

Der MOBIdialog 2035+ nimmt am Freitag, 16. Juli 2021, seine Arbeit auf. Weitere Sitzungen finden dann im Abstand von einigen Monaten statt, voraussichtlich im November 2021 und im März 2022.