Mini, Midi, Maxi – Der Dresscode für den Sommer

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Der Sommer ist im Anmarsch und mit ihm wie jedes Jahr die Frage nach dem passenden Outfit für die unterschiedlichsten Gelegenheiten. Die aktuellen Modetrends bieten spannende Möglichkeiten für eine sommerliche Garderobe – und trendige Stücke für jeden Anlass. Wir zeigen, was auf Sachsens Straßen diese Saison angesagt ist.

Nun, da die kalten Tage vorüber sind, gehören auch viele Trends aus dem Winter endgültig der Vergangenheit an. Es ist also an der Zeit, die Wintersachen in die hinterste Ecke des Kleiderschranks zu räumen und stattdessen die Sommergarderobe auf Vordermann zu bringen. Einige Teile aus den letzten Jahren dürfen dabei durchaus noch zum Einsatz kommen. Andere sind hingegen mittlerweile „out“ und zudem ist die warme Saison natürlich eine perfekte Gelegenheit, um auch einige neue Trendklamotten zu kaufen. Folgender Guide gibt einen Überblick, was diesen Sommer (noch) getragen wird und was hingegen nicht mehr.

Zweiteiler halten sich hartnäckig

Bereits in der vergangenen Wintersaison hat Frau gerne Zweiteiler getragen. Der „Suit“ wurde dafür speziell auf die weiblichen Formen angepasst, damit er zwar elegant, nicht aber zu maskulin wirkt. Das gilt auch im Sommer, jedoch sind die lange Hose und der Blazer bei diesen Temperaturen oftmals zu warm. Aus diesem Grund liegt jetzt der „Short-Suit“ im Trend, sprich der Zweiteiler wird mit einer kurzen Hose und einem Blazer oder einer Weste getragen. Dabei sind viele verschiedene Kombinationen möglich – vom Business-Look mit Bluse und Pumps über sportliche Variationen mit Sneakers und T-Shirt bis hin zu verführerischen Styles, die viel Haut zeigen und den Blick auf ein Spitzen-Bustier erlauben.

Kleider sind dieses Jahr „midi"

Kleider sind natürlich ein Dauerbrenner, wenn es um Sommermode geht. Schließlich gibt es für Frauen kaum eine luftigere und zugleich schönere Wahl. Dennoch kommen jedes Jahr neue Trends, beispielsweise bezüglich der Farbe, Muster, Schnitte oder Länge der Kleider. Schließlich sind unzählige Variationen möglich und müssen jeweils an den eigenen Figurtyp sowie Geschmack angepasst werden.

Wer voll im Trend liegen will, setzt dieses Jahr hinsichtlich der Länge auf Midi-Kleider. Diese reichen bis unter das Knie, erlauben aber dennoch den Blick auf die Waden, Knöchel und Schuhe der Trägerin. Dadurch werden sie zu echten Figurschmeichlern. Ob diese Midi-Kleider bunt oder einfarbig, enganliegend oder weit, aus Baumwolle oder Chiffon sind – und viele weitere Faktoren – bleibt dabei der eigenen Kreativität sowie Vorliebe überlassen.

Diese Trendfarben gelten im Sommer 2020

Natürlich stellt sich auch die Frage nach den Trendfarben für die kommende Saison. Hierbei sticht vor allem das „Classic Blue“ heraus, das nun vom Kleid über den Blazer bis hin zum klassischen Jeans-Look beinahe jedes Kleidungsstück ziert. Optimal kombinieren lässt es sich auch mit weiteren Trendfarben wie Rot, Weiß oder Creme. Frauen tragen jetzt zudem ein knalliges Pink. Angesagt sind außerdem sämtliche Naturtöne sowie ein kräftiges Grün. Damit dürfte die Auswahl groß genug sein, sodass jeder eine passende Variante findet. 

Aufregende Styles für modische „Action“

Neu auf den Laufstegen – und somit auch in den sächsischen Kleiderschränken – ist diesen Sommer die sogenannte „Action Wear“. Dabei handelt es sich um Mode, welche im weitesten Sinne von Arbeitskleidung inspiriert ist, vor allem aus Berufen mit eben jeder Menge „Action“. Dementsprechend sind viele Styles möglich, zum Beispiel im Military-Look, als Safari-Chic oder sportlich mit Cargohose. Auch Stilbrüche sind nicht nur erlaubt, sondern in diesem Jahr sogar erwünscht. Wer also das Midi-Kleid zur Military-Jacke oder die Cargohose zum Blazer kombinieren möchte, darf seiner Kreativität gerne freien Lauf lassen.

Die Puffärmel erleben ein Comeback

Ein weiterer Modetrend gehört für Frauen definitiv zum Dresscode für den aktuellen Sommer: die Puffärmel. Nicht jeder ist ein Fan von den übergroßen Ärmeln im Schulterbereich, doch damit lassen sich durchaus feminine und schöne Looks kreieren. Denn mittlerweile werden diese von den Designern dezenter und somit auch weiblicher umgesetzt als in der Vergangenheit. Dementsprechend schmücken sie vor allem Kleider, Blusen oder ähnlich elegante Kleidungsstücke für modebewusste Damen und können natürlich mit den anderen Trends wie dem Midi-Kleid oder einem knalligen Blau kombiniert werden.

Männer tragen jetzt (wieder) kurze Hosen

Bei den Männern ist die Auswahl geringer, wenn es um sommerliche Kleidung geht. Doch ihre Möglichkeiten wachsen im Sommer 2020 zumindest um einen Trend, und zwar die kurze Hose. Zugegeben: Auf den ersten Blick mag dieser wenig einfallsreich klingen. Lange Zeit war es aber „out“, als Mann eine andere kurze Hose als die klassische Jeans-Shorts zu tragen. Das ändert sich nun. Wenn also die nächste Hitzewelle nach Sachsen kommt, können die Herren auf eine große Auswahl an kurzen Hosen zurückgreifen. Diese können aus Baumwolle, Leinen oder anderen Stoffen sein. Sie können über, am oder unter dem Knie enden. Sie dürfen gemustert, schlicht oder in einer der Trendfarben gestaltet sein. Und auch bezüglich des restlichen Outfits gibt es keine festen Regeln: Elegant bis sportlich, einheitlich oder mit Stilbruch, zu Pantoletten oder Stiefeletten – kurze Hosen dürfen nun frei nach Lust und Laune kombiniert werden.

Die Radlerhose bleibt – aber nicht alleine

Kurze Hosen sind auch für die Damenwelt ein wichtiges Stichwort. Wer nämlich nicht (nur) auf Kleider setzen möchte, kann natürlich auch die sportlichere Variante wählen. Ein Trend aus der vergangenen Saison bleibt dabei erhalten, und zwar die Radlerhose. Dieser war schon damals nicht nur in Sachsen umstritten und daran ändert sich auch in der aktuellen Saison nichts. Wer sich mit dem Style anfreunden kann, der trägt die Radlerhose nun sportlich oder als Stilbruch, beispielsweise zur Bluse. Ansonsten gibt es nun aber auch neue Alternativen, denn das Jahr 2020 bringt die Bermudas sowie Hotpants zurück. Von kurz bis lang, eng bis weit ist somit die Auswahl groß, wenn es diesen Sommer um kurze Hosen geht…eben so, wie auch in der Männermode.

Der Retro-Trend bringt den Hippie-Style zurück

Blumenmuster und weite Schnitte – dieser Stil wurde lange Zeit mit Hippies in Verbindung gebracht. Nun wird er aber alltagstauglich und ist unverzichtbar für die Sommermode 2020. Von geblümten Jeans über gemusterte Blusen bis hin zu extra-bunten Kleidern ist jetzt alles erlaubt, was an die freigeistigen 60er- und 70er-Jahre erinnert.  Kombiniert werden die auffälligen Teile vor allem im rockigen Style, sprich mit auffälligem Schmuck, Stiefeln aus Leder oder Schlaghosen aus ungewöhnlichen Materialien wie Cord oder Stretchstoff in Metallic. Der Boho-Look ist aber auch bei den Herren nun wieder „in“, wenn auch etwas dezenter. Hier sind es hauptsächlich die Revers-Hemden in bunten Mustern, welche auf die sächsischen Straßen zurückkehren werden. Von edlen Schnitten aus Leder bis hin zu lässigen Hemden im floralen Print, ist auch diesbezüglich die Auswahl groß.

Wer es wagt, der trägt Transparenz!

Auf der Suche nach neuen Klamotten für den Modesommer 2020 ist zudem die Wahrscheinlichkeit hoch, auf solche Revers-Hemden oder andere Kleidungsstücke für Herren aus transparenten Stoffen zu stoßen. Denn Transparenz ist ebenfalls ein aktueller Trend, jedoch nicht für jeden Mann – oder besser gesagt jeden Figurtyp – geeignet. Hier muss also jeder selbst herausfinden, ob er den Trend mitgehen möchte und in welcher Form. Von vollständiger Transparenz bis hin zu transparenten Einsätzen gibt es schließlich zahlreiche Variationen. Zudem gibt es natürlich auch hier die Möglichkeit, mehrere der Modeströmungen miteinander zu kombinieren. Wer den Look also weniger freizügig gestalten möchte, kann beispielsweise eine transparente Jacke über einem floralen Hemd tragen, um nur eine von vielen Möglichkeiten zu nennen.

Schlussendlich lässt die Mode im Sommer 2020 also viele Optionen, wenn es um den Dresscode für die Straßen in Sachsen geht. Fakt ist aber: Es wird bunt und kreativ. Nun kann sich also jeder austoben und dabei eine perfekte Wahl nach dem eigenen Geschmack sowie passend zur Figur, dem Anlass & Co finden. Was hingegen vorerst im Schrank bleiben muss, sind die Sock Boots, Röcke mit Animal Print und Statement-Shirts der vergangenen Jahre – denn diese sind jetzt „out“.